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98e4ac566df13071286c3bff7211f2b9.jpgMerrel hat sich für diesen Herbst eine Trail-Version des Bare Access ausgedacht, den Bare Access Trail GTX. Wir durften ihn testen und stellen euch vor, was man mit dem so alles anstellen kann. [A]








Was wir getestet haben

Der Merrell Run Bare Access Trail GTX ist eine Weiterentwicklung des Bare Access und des Ascend Glove GTX, den wir im letzten Herbst vorgestellt haben. Sein grobes Design weist darauf hin, dass er sich OffRoad und auf dem Trail wohl fühlt. Man hat dem Bare Access Trail eine Dämpfung von 8mm gegönnt und 4mm Profil an der Sohle. Damit sind wir aus dem Bereich des Barfußlaufgefühls leider heraus, den man mit 8mm annimmt. Wenn wir gerade schon bei der Sohle sind, so muss man allerdings sagen, dass diese zwar etwas steifer als bei einem „normalen“ Bare Access ist, aber immer noch deutlich flexibler, als bei manch einem herkömmlichen Trainer. Das kommt zum einen von der dickeren Sohle, zum anderen wohl von der „stabilisierenden Mittelfußbrücke“, die den vorderen Bereich der Sohle etwas versteift. Ein natürlicher Laufstil ist aber immer noch absolut möglich. Dafür sorgt nicht zuletzt die fehlende Sprengung (Gefälle von Ferse zum Ballen beträgt 0mm).


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Eine weitere Besonderheit ist der Oberschuh, der beim Trail GTX mit einer GoreTex Membrane (GoreTex Connect) ausgestattet ist. Dadurch eignet sich der Schuh noch mehr dazu, bei schlechtem Wetter oder im matschigen Gelände eingesetzt zu werden. Der Dreck und die Feuchtigkeit bleiben draußen. Das hält den Fuß nicht nur trocken, sondern damit auch warm. Die GoreTex Membran lässt die Feuchtigkeit (Schweiß) des Fusses nach außen dringen, aber nicht das Wasser von außen eindringen. Bei Regen, Schnee und Matsch ein riesiger Vorteil!

Die Leichtigkeit der anderen Merrell Modelle ist auch beim Bare Access Trail zu finden. Kein belastendes Material, welches das Laufgefühl beeinträchtigt. Das Mehr an Sohle und Oberschuh kann man allerdings auf dem Trail schon gebrauchen. Das robustere Äußere verzeiht das Entlangschrammen an Wurzeln und Steinen. Die Außensohle von Vibram gibt Halt auf losem und steinigem Untergrund. Auch auf matschigen Passagen packt das Profil gut zu und man verliert kaum den Halt. Auf Schnee konnten wird den Bare Access Trail noch nicht testen, leider fehlt dazu der Schnee, aber durch die Erfahrungen mit anderen Schuhen würde ich sagen, dass die Sohle auch dann keine Schwächen zeigen wird.

Der Bare Access Trail GTX kommt mit einem schön auffälligen Design in der Farbstellung Flame/Purple. Für die dunkle Jahreszeit macht ihn das, zusammen mit dem Reflektor an Ferse und Zunge zu einem hübschen und sicheren Begleiter, was die Optik angeht. Man bindet sich mit dem Schuh gewogene 230g in Damen EUR 39 an den Fuß.

Laufgefühl

Wenn man einen Road Glove von Merrell gewöhnt ist, sind die Modelle Ascend Glove und Bare Access schon weniger flexibel. Man vergleicht hier aber die Flexibilität von Schuhen auf einem ganz hohen Level. Denn trotzdem ist der Bare Access immer noch deutlich flexibler, als normale Laufschuhe. Es ist einfach ein viel natürlicheres Laufen, wenn der Fuß nicht so sehr vom Schuh dirigiert wird. Natürlich, und darüber muss man sich im Klaren sein, heisst das aber auch, dass der Fuß einfach mehr zu tun hat. Daraus folgt aber langfristig, dass die Muskeln und Sehnen des Fußes und des gesamten Laufapparates gefordert und gefördert werden.


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Bare Access Trail GTX
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Ascend Glove GTX


Das gute Laufgefühl der Bare Access stellt sich schon auf den ersten Metern ein. Ein Lauf auf Asphalt bringt zwar schon einen deutlichen Unterschied, aber gerade dann, wenn man mit den Schuhen OffRoad läuft, kann man den Lauf viel besser genießen. Zwar nimmt das dickere Profil der Sohle etwas vom Gefühl für den Untergrund, der Fuß bekommt aber immer noch mehr Reize, als bei einem herkömmlichen Laufschuh. Und damit erhält ein solcher Lauf eine ganz andere Qualität.

Es wird immer mal wieder angemerkt, dass Schuhe mit GoreTex eigentlich auch nicht besser seien, als normale Schuhe, wenn es darum geht, dass das Wasser erst Mal im Schuh ist. Das Wasser liefe dann nicht mehr hinaus. Es ist mir bisher nur in bewusst provozierten Situationen passiert, dass ich überhaupt mal Wasser von oben in die Schuhe bekommen habe. Und wenn es doch mal passiert, ist das bei Hindernis-Lauf-Events oder eben Pech. Allerdings schätze ich das GoreTex wegen der Wind- und Wasserdichte. Wenn es regnet, kann ich ruhig in eine normale Fütze treten, ohne nasse und damit kalte Füße zu bekommen. In der Kälte zu laufen ist mit GoreText angenehmer, weil die Wärme des Fußes nicht durch den atmungsaktiven Mesh, wie bei anderen Schuhen, einfach entweicht.

Unsere Meinung

Die Flexibilität der Merrell Schuhe wirkt sich in doppelter Hinsicht auf das Laufen aus. Der Laufapparat wird gestärkt und die Reize, welche über die Fußsohle transportiert werden, machen den Lauf zu einem intensiveren Erlebnis. Auch wenn Letzteres etwas durch das Profil der Außensohle leidet, ist der Bare Access Trail GTX immer noch ein lohnenswerter Begleiter für die kalte und dunkle Jahreszeit. Hier und da hätte uns zwar noch ein Reflektor mehr gefallen, aber es handelt sich ja nicht vorrangig um einen Straßenschuh. Diesen Schuh kann man im Merrell Onlineshop für 130,- EURO bekommen. Die Version ohne GTX ist etwas günstiger, wenn man darauf verzichten möchte. Preislich findet man den Schuh damit in einer üblichen Kategorie.

 

 

Wir danken Merrell und Krauts PR dafür, dass wir den Bare Access Trail GTX testen und vorstellen durften.

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Kommentare   

-1 # Din 2015-01-20 10:06
Habe ja die ganz leichten Merrell und liebe sie immer noch. Ich trage sie sowohl in der Freizeit (weil einfach total schick), aber auch beim Training. Dann aber nur sehr kurz, da sie doch recht fordernd sind.
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