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header 04 375x375 textDu läufst in auffälliger Kleidung, achtest auf deine Umgebung und auf Autofahrer, und hast dir sogar eine Stirnlampe besorgt. Bestens, aber ... auf dem abgelegensten Teil der Strecke knickst du plötzlich um und kannst noch nicht einmal mehr humpeln. Oder dir wird ohnmächtig, weil du dich überlastet hast bzw. über den Tag nicht ausreichend gegessen hast. Auch hier kann man ein wenig vorbeugen. [M]

TIPP - Sag jemandem, was Du vor hast

Gibt es jemandem in deinem Umfeld, der wissen sollte, wo Du laufen wirst? Hinterlasse einfach eine Nachricht oder sprich mit der- oder demjenigen wohin es dich heute treibt. Auch wenn Du nicht exakt diese Strecke läufst, ist zumindest klar, ob Du ins Stadion gehst, es durch den Park geht, über die Trasse oder quer durch die Stadt. Der oder dem Anderen gibt es ein sicheres Gefühl, zu wissen, wo Du laufen wirst. Und Dir auch.

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Bei sehr einsamen Strecken kann man auch LiveTracker einsetzen. Das sind z. B. Apps fürs Smartphone, die per GPS ermitteln, wo Du bist und die Position auf einer Webseite anzeigen oder ebenfalls wieder am Smartphone der oder des Anderen.

Ohne Werbung machen zu wollen, kann man z.B. seinen Standort per Google Maps friegeben. Mann kann diese Funktion jederzeit wieder deaktivieren. Bei allen Datenschutz-Bedenken sollte man immer den Nutzen im Auge behalten. Es gibt sicher auch andere Lösungen, eine App zu benutzen, welche einer anderen Person die aktuelle Position mitteilt. Vielleicht kann das auch deine Laufuhr oder die App, die du benutzt, um deine Aktivitäten zu erfassen. Das fällt dann unter den Punkt Livetracking.

TIPP - Verrate wer Du bist

Für den hoffentlich nicht eintreffenden Fall, dass doch mal etwas beim Laufen passiert, was dich ohnmächtig werden lässt, sollte man dich identifizieren können. Hand aufs Herz: tragt ihr einen Personalausweis mit euch beim Laufen? Ich nicht!

Eine andere Möglichkeit wären Notfallnummern auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Smartphones. Ein laminierter Zettel in einer Tasche wäre auch eine Idee. Oder man greift auf eines der ID-Armbänder zurück. Ich selbst habe mich irgendwann für das Armband von SafesportID entschieden. Auf einer Metallplatte sind Notfallnummern und Krankheiten gelasert. Diese Platte wird an einem Silikonarmband befestigt und am Handgelenk getragen.

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Die traurige Realität sieht allerdings anders aus, wie mir eine Diskussion bei Facebook zeigte: Rettungskräfte suchen gar nicht erst nach solchen Hinweisen! Das ist wohl der Polizei vorbehalten. Ich würde mir wünschen, dass hier ein Bewusstsein bei den Verantwortlichen geschaffen wird. In meinen Augen würde das durchaus Sinn machen.

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Einige Hinweise auf Medikamente und Krankheiten sind sicherlich sofort interessant und nicht erst, wenn der Patient im Krankenhaus untersucht wird. Trotzdem gehört für mich das ID-Armband von SafesportID seit einigen Monaten zum Laufen einfach dazu.

TIPP - Gut kombiniert

Sicherlich sind gedeckte Farben recht cool. Schwarz und grau machen sich bei Läufer/innen immer gut. Aber sobald es dunkel wurde, konnte ich beobachten, dass mich die Autofahrer und Radfahrer nur noch schwer erkannt haben. Ich wurde quasi unsichtbar.

Das andere Extrem wäre neben den Neonfarben mit reflektierenden Elementen auch noch LED-Bänder an Armen und am Kopf zu tragen. Damit ich besser sehen kann, kommt noch eine LED-Stirnlampe dazu. Hört sich nach Weihnachtsbaum an, ist es irgendwie auch.

Mit einer sinnvollen Kombination versuchte ich dann irgendwie einen stilvollen Mittelweg zu finden. In diesem Jahr habe ich wieder ein paar Sachen rausgesucht, die in der Dämmerung oder im Dunkeln dafür sorgen, dass man besser erkannt wird. Kombiniert man die einzelnen Teile mit seiner scharzen Lieblings-Tight oder anderen eher unauffälligen Sachen, hebt man sich schon ein ganzes Stück besser vom Dunkel ab.

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Nochmal zum Vergleich: Mit modernen Reflektorelementen an der Kleidung wirst Du aus etwa 100m wahrgenommen. Bei Tempo 70 km/h benötigt ein Autofahrer gut 50m um anzuhalten, bei Tempo 50 km/h benötigt er nur 25m (bei Tempo 100 km/h sind es 100m). Wenn Du ganz „unsichtbar“ läufst, kannst Du vom Glück sprechen, wenn der Autofahrer 50m hinter Dir hält, nachdem er Dich erwischt hat.

 

In diesem Sinne: #RULETHEDARK

 

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Ich bin Matthias und Autor & Gründer von runHerne. Seit 2010 habe ich das regelmäßige Laufen für mich wiederentdeckt. Auf runHerne berichte ich über Events und Produkte rund um die Themen Laufen, Fitness und Crossfit. Meine Laufrunden befinden sich mitten im Ruhrgebiet.

Wenn Dir meine Berichte gefallen, kannst Du gerne auch auf Facebook, Instagram oder Twitter mit mir in Kontakt bleiben.

 

 

 

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