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header 02 375x375 text 01Der Oktober ist da und die Zeiten um Laufen zu gehen fallen immer mehr in den noch dunklen Morgen oder den schon dunklen frühen Abend. Und das wird erstmal nicht besser. Eher im Gegenteil. Meine alljährlichen Tipps für Dich zur dunklen Jahreszeit heißen "Rule The Dark" und 2017 wird sich einiges ändern. [M]

Let's change!

Nachdem ich jetzt seit 2011 Tipps zusammentrage, wie Laufende sicherer durch die dunkle Jahreszeit kommen, werde ich dieses Jahr eine Änderung vornehmen. Du hast immer einen großen Beitrag auf meiner Seite zu lesen bekommen, der alle Infos in einem Guß enthalten hat. Diesmal werde ich das über den Oktober verteilen und wöchentlich einen Beitrag mit einem Kernthema posten.

 

Hinweis: hier sollen keine Produkte beworben werden, aber damit du dir besser vorstellen kannst, was ich meine, habe ich mir an geeigneter Stelle erlaubt, einen Link einzufügen. Wenn du den Link anklickst, verdiene ich nicht daran oder habe einen anderen Vorteil beim Hersteller.

 

Beginnen will ich die diesjährige Serie mit einem der, wie ich denke, wichtigsten Tipps. Ich habe im Herbst 2011 eine umfangreiche Testreihe zur Sichtbarkeit durchgeführt, auf deren technische Ausführungen ich mich hier beziehen möchte (hier).

TIPP - Vergiss cool und mach dich sichtbar!

Grundsätzlich solltest du den Punkt mit der auffälligen Kleidung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wie sich gezeigt hat, ist farbige Kleidung in jedem Fall schon mal besser als eine Schwarzer-Mann-Verkleidung. Auch wenn die dunklen Klamotten cooler aussehen. Wenn du einmal einem Auto oder Fahrrad ungewollt nahe gekommen bist, überlegst du dir zweimal, ob „cool“ wirklich sein muss.

Es ist ganz einfach

Die größte Hürde ist, dass ich dich sagen höre: "Ich laufe aber nicht rum, wie ein Weihnachtsbaum!" oder "Neon-Farben stehen mir so gar nicht!"


Es muss nicht immer Neon sein! Auch wenn sich diese Farben durch ihre Auffälligkeit sicher hervorragend dazu eignen, im Straßenverkehr nicht übersehen zu werden, geht es heute auch schon dezenter. Schau dir ruhig mal die aktuellen Herbst/Winter-Kollektionen diverser Hersteller von Laufklamotten an.

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Aber wichtiger noch als die Leuchtfarbe sind reflektierende Element! Je mehr Reflektoren, desto besser. Und diese lassen sich in vielerlei Weise an- und unterbringen. Der Klassiker sind diese Blockstreifen auf dem Rücken oder am Hosenbein. Die hast du sicher schon mal gesehen. Gerne werden Reflektoren aber auch in der Naht oder an einer Kante untergebracht. Dort fallen sie im Hellen kaum auf, mittlerweile sind diese verhältnimäßig kleinen Reflektoren aber so gut, dass sie auch schon aus einiger Ferne (und das ist besonders wichtig) von den Autofahrern wahrgenommen werden.

Schuhreflektoren, seitlich

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Wenn die Reflektoren am Schuh, am Hosenbein bzw. Socken oder am Ärmel angebracht wurden, helfen sie besonders gut, da sie sich bewegen. Die reine Reflektion, z.B. am Rücken oder auf der Brust, könnte so statisch sein, dass der Autofahrer sie für ein Verkehrsschild hält. Wenn sich die Reflektoren bewegen, besteht da keine Gefahr.

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Viele Marken haben in den letzten Jahren die Reflektoren in das Design der Shirts, Hosen und Jacken eingearbeitet, so dass die Zeiten von Blockstreifen und Bauarbeiter-Westen-Charm vorbei sind. Häufig fällt das so wenig auf, dass man erst im Dunkeln erkennt, was das überhaupt reflektiert.

Und wenn das alles nicht hilft?

Wenn du auf keinen Fall auffällige Farben tragen möchtest und dir auch die Reflektoren zu uncool sind, dann kannst du immer noch auf zusätzliches Licht setzen.


Bänder mit integrierten blinkenden LEDs oder Beleuchtungssets, die man wie eine Weste überziehen kann, sowie Stirnlampen (Headlights).


Letztere bringen sogar zwei Vorteile mit sich. Zum einen wirst du besser gesehen, da manche Modelle sogar eine roten LED am Hinterkopf enthalten. Und zum anderen kannst Du besser sehen. Dabei sind Modelle verfügbar, die wenig wiegen und auch hell genug sind.

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Die Bänder enthalten in der Regel eine Batterie (Knopfzelle/n), welche sehr lange halten. So ein Band verschließt man entweder per Klettverschluss oder es sind solche Bänder, welche sich selbst schließen (mit einem Metallstreifen im Inneren). Manche Modelle bieten es an, von Dauerlicht auf Blinken umzustellen und zurück. Dabei würde ich das Blinken, wegen der besseren Auffälligkeit, immer vorziehen.


Bei den Beleuchtungssets scheinen diese am besten angenommen zu werden, welche einen Gurt diagonal über den Brustkorb verlaufen. (Beispiel von Decathlon)

Meine Meinung

Auf den Punkt gebracht, solltest du nicht mit den schwarzen oder ganz, ganz dunkelgrauen Klamotten auf die Laufstrecke gehen, wenn es noch nicht hell ist oder es schon bald dunkel wird. Am Tag ist das alles unproblematisch. Auffällige Farben und Reflektoren sollten zu deiner Ausrüstung für diese Jahreszeit gehören oder eine ergänzende Lichtquelle. Aktuelle Laufklamotten - besonders aus den Herbst/Winter Kollektionen - sollten nicht nur die Anforderungen an die Sichtbarkeit erfüllen, sondern auch ein ansprechendes Design haben. Um selbst besser sehen zu können, kannst du eine Stirnlampe oder eine Brustlampe einsetzen.

 

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Profilfoto Ich bin Matthias und Autor & Gründer von runHerne. Seit 2010 habe ich das regelmäßige Laufen für mich wiederentdeckt. Auf runHerne berichte ich über Events und Produkte rund um die Themen Laufen, Fitness und Crossfit. Meine Laufrunden befinden sich mitten im Ruhrgebiet. Bei meinen Produkttests halte ich mich an den Blogger Relations Kodex.
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