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LCHF Endurance logo 260Nach gut einem Monat LCHF haben sich Veränderungen eingestellt und es stehen weitere bevor. Einiges, was anfangs verwirrend wirkte und recht unorganisiert passierte, hat sich sortiert und klappt jetzt besser. Auch mein Körper hat sich darauf eingestellt und er deutet an, dass er bereit für mehr ist. [M]

Der erste Monat ist also geschafft. Meine LCHF Zeitrechnung begann streng genommen am 08.11.2016, da ich in der Woche davor [Link auf den vorherigen Beitrag] eher nur versucht habe Kohlenhydratmonster zu identifizieren.

 

 

Disclaimer

Ich will hier weder das Rad neu erfinden, noch einen Ernährungsstil diktieren. Ich möchte sehen, was dieses Experiment aus mir macht. Wenn du diesen Ernährungsstil auch ausprobieren möchtest, sprich vorher mit deinem Arzt, ob das für dich gesund ist. Ich gebe hier neben den zitierten und angegebenen Quellen ausschließlich meine eigene Meinung und Erfahrungen wieder. Ich habe keinen medizinischen Hintergrund und bin für Kommentare und Korrekturen offen.

 

Realitätscheck

Gerade in der letzten Woche habe ich bemerkt, dass mein Körper eine Anpassung vorgenommen hat. In den ersten drei Wochen bin ich morgens häufig mit starkem Hunger aufgewacht. Das hatte ich mir so nicht vorgestellt. Spricht LCHF doch davon, das gerade der Blutzuckerspiegel konstanter werden soll und damit das besonders Heißhungerattacken der Vergangenheit angehören? Das habe ich etwas anders erlebt. Aber ich war ja auch noch nicht „über‘m Berg“. Mittlerweile sieht das ganz anders aus. Es hat sich tatsächlich eingespielt. Ein normales Hungergefühl ist natürlich noch da. LCHF sagt ja nicht, dass ich jetzt Superkräfte habe und gar nix mehr essen muss. Aber ich habe keinen Hunger mehr auf Süßkram. Ist doch schon mal was.

Auf der einen Seite habe ich geschafft, meine tägliche Kohlenhydrat (KH) Zufuhr konstant auf maximal 80g zu reduzieren. Das reicht vermutlich noch nicht für die Ketose (Zustand der perfekten Energiegewinnung aus Fett), aber ich stehe an der Schwelle. Diese Schwelle möchte ich ja erst in einem Zeitraum von etwa 12 Wochen vor dem Hauptevent 2017 permanent überschreiten. Das nennt man dann wohl Zielgerichtete Ketose (oder TKD = Targeted Ketogenic Diet).

Auf der anderen Seite habe ich mich immer noch nicht genug informiert, wie alltagstaugliche Rezepte aussehen. Ich möchte ja nicht immer nur einen Teil von dem Essen, was meine Familie isst. Sondern meiner Familie ein Rezept voschlagen können, was sowohl ich, als auch meine Familie gut essen kann. Aktuelle werden meine Mahlzeiten eher mit Skepsis bedacht. Aber ich arbeite daran.

Training

Ja, das Training ist in den letzten 14 Tagen etwas zu kurz gekommen. Nur drei mal Laufen und 1 mal FitX ist etwas mager. Ich war aber auch gesundheitlich etwas angeschlagen. Irgendwo her hatte ich mir einen Virus eingefangen.

Noch merke ich nicht so richtig etwas. Da ist so ein klein bisschen etwas an mehr Energie. Oder anders gesagt, ich habe das Gefühl, da ist mehr Energie. Auch fühlen sich die Muskeln nach der Belastung schneller wieder erholt an. Schon angestrengt und wie nach einer Belastung, aber nicht so, als wenn die Energie raus wäre. Ich bin da noch vorsichtig mit euphorischen Ausbrüchen.

Wenn ich jetzt wieder richtig ins Training einsteige kann ich mir ein besseres Bild machen. Ich werde weiterhin darauf achten, mein Fett:Eiweiß:Kohlenhydrate-Verhältnis im richtigen Bereich zu halten und auf Veränderungen im Training. Ganz besonders interessiert mich natürlich, wie sich dass bei den nächsten langen Läufen (>15km) auswirkt.

Vorschau

LCHF Endurance Logo

Nicht wirklich eine Vorschau, aber etwas, was ich in Zukunft öfter einsetzen werde, ist ein LCHF Endurance Logo. Ein solches Experiement braucht einfach ein Logo und für meine Motivation ist es auch gut. Beim Lesen einiger Online Texte wurde ich zu diesem Logo inspiriert. Es ist eine Variante eines vorhandenen Logos, soviel sei gesagt.

 

LCHF Endurance logo 500
LCHF Endurance logo green
LCHF Endurance logo blue
LCHF Endurance logo red

 

Also ... dieses Logo könnte euch jetzt öfter über den Weg laufen. Besonders in meinem Blog und meinen Social Media Kanälen.

Intermittierendes Fasten

Und an einer weiteren Sache ist eigentlich mein Lauf-Crew-Kollege Sebastian (@sebastianrennt) schuld: Intermittierendes Fasten.

"Das jetzt auch noch!"

Eigentlich ist das ein Teil des Plans, der mir bisher noch nicht bewusst war. Um seine Körper einfacher, und später dann schneller, an die Fettverbrennung und Ketose zu bringen, legt man Fastentage ein. Diese werden dann z.B. in 16 Stunden Fasten und 8 Stunden Essen aufgeteilt. Da man aber nicht um 0:00 Uhr mit dem Fasten beginnt, startet man z.B. um 20:00 Uhr und fastet bis 12:00 am nächsten Tag. Vorteil: man hat in dieser Phase auch die Nacht, in der man normaler Weise sowieso nichts isst. Wenn man das Frühstück überstanden hat, ist es auch schon fast geschafft.

Was es genau damit auf sich hat und wie die ersten Male geklappt haben, erfahrt ihr ganz sicher in einem der kommenden Beiträge.

 

Ich bleibe neugierig.

 

 

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Ich bin Matthias und Autor & Gründer von runHerne. Seit 2010 habe ich das regelmäßige Laufen für mich wiederentdeckt. Auf runHerne berichte ich über Events und Produkte rund um die Themen Laufen, Fitness und Crossfit. Meine Laufrunden befinden sich mitten im Ruhrgebiet.

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