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49db9c56a3a498b4bfa047427750d01f.jpgSeit Mitte September haben wir die TomTom Runner im Test, die vor einigen Monaten auf den Markt gekommen ist und gegen die etablierten Marken antritt. Ob sich die Sportuhr im schicken Design auch im Training bewährt, wollten wir natürlich herausfinden.

 

 

 

Über TomTom

TomTom ist schon seit 1991 mit Navis und anderen LBS (location based services) auf dem GPS Markt unterwegs und hat jetzt angefangen Sportuhren mit GPS zu entwickeln. Mit rund 3500 Mitarbeitern in über 35 Ländern agiert TomTom mit der Zentrale in Amsterdam. Durch die langjährige Erfahrung auf dem Sektor waren zumindest die Erwartungen an die Hardware ziemlich hoch.

 

Was wir getestet haben

Die TomTom Runner Sportuhr (Firmware 1.4.1, Nov. 2013) ist die kleine Schwester der TomTom Multi-Sport (einen sehr ausführlichen Bericht hierzu findet Ihr bei EiswürfelImSchuh) und für Laufeinsteiger gedacht. Das ansprechende schlanke Design erinnert nur wenig an die betagten GPS-Klötze. Trotzdem wirkt es robust und wertig. Derzeit gibt es die Uhr in dunkelgrau und in grau mit pink. Das graue Modell hat ein etwas breiteres Armband und das Modell mit Pink ein schmaleres. Im Zubehör kann man weitere Armbänder in unterschiedlichen Farben bestellen. Zusätzlich gibt es noch eine Fahrradhalterung und den Brustgurt mit Herzfrequenzsensor, falls man diesen nicht im Paket gekauft hat.

Das große Display ist sehr gut lesbar und bietet während dem Laufen eine Reihe an Informationen. Das Armband ist breit und angenehm zu tragen. Zur Datenübertragung (in der Dockingstation) und zur Nutzung eines Wechselarmbandes wird die Uhr einfach aus dem Armband herausgenommen. Die Funktionen werden über einen quadratischen Vierfunktionsknopf gesteuert, der direkt unter dem Display sitzt.

 

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d029c5a6be51c789fac7f56f0c520aac.jpgInsgesamt ist die Uhr vom Design her eher eine Armbanduhr, als eine klobige GPS-Sportuhr. Das flache Gehäuse und das schlichte Äußere machen es durchaus möglich, die Runner als normale Armbanduhr zu tragen. Allerdings sollte man dann darauf achten den Akku regelmäßig zu laden. Rein als Uhr eingesetzt kann man sich etwa vier Tage auf den vollgeladenen Akku verlassen.

 

 

 

 

 

 

Vor dem ersten Lauf

60ff86b425a6e43f654bce92e4d030f5.jpgDie edel aussehende Verpackung aus Karton und Plexiglas enthält lediglich die Uhr, die Dockingstation mit USB-Anschluss und eine ziemlich knapp gehaltene Bedienungsanleitung (4 Seiten in deutscher Sprache). Bei der Variante mit Brustgurt zur Herzfrequenzmessung bekommt man noch ein Box unter der Verpackung, welche den Gurt und den Sensor enthält. Das Aufladen der Uhr kann durch den USB-Anschluss auch an Smartphone-Ladegeräten oder dem USB-Ladekabel im Auto mit einem solchen Anschluss geschehen. Allerdings sollte man den Hinweis in der Bedienungsanleitung nicht überlesen (Erste Schritte), der empfiehlt, die Uhr vor dem ersten Lauf an den PC anzuschließen. Zuvor sollten sie TomTom MySports Connect herunterladen (starten Sie hierzu einfach http://www.tomtom.com/de_de/mysports/getstarted, laden hier das Installationsprogram herunter und starten dieses). MySport Connect bekommt man als Software für Windows oder Mac OS X.

Man kann das Einrichten zwar auch intuitiv an der Uhr selbst durchführen, jedoch setzt sich die Uhr bis zum ersten Verbinden mit der PC Software immer wieder in den Demo-Modus zurück. Besonders, wenn der Akku komplett entladen war. Demo-Modus bedeutet: die Aufzeichnung wird nur simuliert. Man wundert sich dann, warum der absolvierte Lauf nicht im Protokoll der Uhr angezeigt wird. Er wurde gar nicht gespeichert, so einfach ist die Antwort. Also als Erstes TomTom MySport Connect herunterladen und erst bei dem Hinweis während der Installation die Uhr per USB-Dockingstation verbinden. Beim Einrichten kann man Sprache, Einheiten, Größe, Alter und Geschlecht angeben. Das Verbinden mit dem Computer stellt auch sicher, dass man alle Firmware-Updates mitbekommt. Sollte ein neues Update vorhanden sein, wird dieses automatisch auf der Uhr installiert. Während der Testphase wurde bereits ein solches Update zur Verfügung gestellt. Das zeigt, dass an der Firmware der Uhr aktuell gewerkelt wird. Sind diese Schritte ausgeführt, kann man bei ausreichender Ladung raus auf die Piste.

 

Laufverhalten

Wie schon erwähnt, lässt sich das Armband gut einstellen und sicher verschließen. In der Regel muss man die Uhr nicht einschalten, da sie immer eingeschaltet ist, solange der Akku geladen ist. Im Standby werden Uhrzeit und Datum angezeigt. Wie lange der Akku im Trainingsmodus hält, haben wir nicht an einem Stück getestet. Allerdings konnte wir bequem vier Trainingseinheiten (inkl. GPS und Herzfrequenz-Messung) zu 60-90 min. aufzeichnen, ohne die Uhr neu laden zu müssen. Das sollte für eine Trainingswoche (Einsteigeruhr!!!) reichen.

 

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4ee6752e5b1d0a12c1d1676453ad2e7d.jpgFür das Messen von Strecke, Dauer und Herzfrequenz eines Laufes reicht es aus, mit der Steuertaste zwei Mal nach rechts zu steuern. Hiermit wird das Laufprogramm initialisiert und Herzfrequenzgurt (HR-Gurt) bzw. GPS-Signal gesucht. Im Display kann man sehen, ob der HR-Gurt gefunden wurde. Sobald das GPS-Signal eine Position ermittelt hat, wird dies per akustischem Signal und Vibration bestätigt. Das dauerte bei uns weniger als 30 sec. und die TomTom Runner ist damit in unseren Augen schneller einsatzbereit, als die meisten anderen GPS-Sportuhren. Jetzt noch einmal auf die Steuertaste nach rechts steuern und los geht’s.

Das Display ist in drei Bereiche unterteilt. In der obersten Zeile werden klein, aber gut lesbar, Distanz und Dauer des Laufes angezeigt. Diese Werte kann man in den Einstellungen ändern. Im mittleren Bereich wird in großen Ziffern jeweils ein Wert angezeigt. Man kann mittels Steuerung nach oben oder unten zwischen Uhrzeit, Dauer, Distanz, aktueller Pace, durschnittlicher Pace, verbrauchten Kalorien und Herzfrequenz wechseln.

 

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Ziel anzeigen
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Rundenmodus
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Zonentraining
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''Du gegen Dich''

 

Das hochauflösende Display zeigt die Werte perfekt an. Läuft man im Dunkeln, kann man mit dem Finger auf den rechten Displayrand tippen (dort wo man die drei hellen Punkte sieht), womit die blaue Hintergrundbeleuchtung aktiviert wird. Kein Suchen nach einem Knopf – das ist vorteilhaft. Sobald man einen Kilometer hinter sich hat, bekommt man ein akustisches Feedback. Ebenso ist der Vibrationsalarm für ca. eine Sekunde zu fühlen.

 

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Das ist von Vorteil, wenn man mit Kopfhörern läuft. Dieses Feedback wiederholt sich bei jedem gelaufenen Kilometer. Möchte man die Aufzeichnung eines Laufs unterbrechen, z. B. an einer Ampel, betätigt man einmal die Steuerungstaste nach links. Um die Pause zu beenden drückt man dann wieder nach rechts. Einen Lauf beendet man indem man die Steuerungstaste zwei Mal nach links betätigt.

Die Steuerungstasten lassen sich leicht und zuverlässig bedienen und das lichtempfindliche Element am rechten Displayrand kann mit oder ohne Handschuhe durch Berühren/Abdecken (für ca. 1-2 Sekunden) sicher bedient werden. Wer im Training unterschiedliche Informationen braucht, kann sich mit der Steuerungstaste schnell und einfach durch die Werte scrollen.

 

Indoornutzung

Wer wetterbedingt doch mal aufs Laufband ausweichen muss, braucht hierbei nicht auf die Trainingsdokumentation durch die TomTom Runner verzichten. Der Bewegungssensor erfasst die Schrittzahl und rechnet daraus Tempo und Distanz – die Herzfrequenzmessung ist natürlich unabhängig einsetzbar. Hierzu kann man den Schrittzähler kalibrieren, in dem man die gemessene Distanz, die durch einen Schritt (rechts-links-rechts) zurückgelegt wird, in Meter eingibt. Das man auf dem Laufband tendeziell die gleiche Schrittlänge hat, sollte man hiermit sehr gut bedient sein. Diesen Schrittzähler findet man nur selten in vergleichbaren Produkten anderer Hersteller. Die Messung der Schrittzahl (Kadenz) würde ich gerne in einem kommende Firmwareupdate sehen.

 

Trainingsmethoden

Bei den Trainingseinheiten kann man als Erstes Ziele (Distanz, Dauer oder Kalorien) vorgeben. Diese sehe ich eher für das Laufen auf dem Laufband sinnvoll, denn man kann die Uhr auch Inhouse benutzen, also ohne Satellit. Hier wird dann auf die etwas ungenauere Methode der Schrittzählung umgestellt, damit die Strecke ermittelt werden kann.

Weiterhin kann man ein Intervalltraining programmieren. Die verschiedenen Phasen lassen sich einzeln nach Dauer oder Distanz festlegen. Ein Intervalltraining besteht aus einer Ausfwärmphase, einer bestimmbaren Anzahl von Trainings- und Ruhephasen und einer Abwärmphase. Die Kombination von Trainings- und Ruhephase ist hierbei gleichbleibend. Man kann also die Trainingsphasen nicht verlängern (Pyramidentraining) oder die Ruhezeiten verkürzen.

Man kann weiterhin nach Runden trainieren, die wieder nach Zeit und Distanz automatisch gezählt werden können oder nach Antippen des Displays am rechten Rand.

Man kann zu dem ein Zonentraining nach einem vorgegebenem Tempo oder einem vorgegebenem Puls einstellen.

Zu guter Letzt kann man auch ein Rennen gegen sich selbst antreten. Hierzu wählt man eines seiner letzten Trainings und läuft die selbe Strecke oder Einheit nochmal und bekommt den Vergleich im Display angezeigt als positive oder negative Distanz.

Hiermit bietet die Uhr alle wesentlichen Trainingsmethoden, die ein Einsteiger benötigt. Durch das Intervalltraining und die manuellen Runden, lassen sich die üblichen Trainings dokumentieren.

 

Nach dem Laufen

Das kostenlose Trainingstagebuch von TomTom heißt MySports und befindet sich aktuell noch in der Beta Phase. Dieses dokumentiert alle hochgeladenen Trainingseinheiten. Hier kann man sich die wichtigsten Infos zu den Trainings ansehen (siehe Screenshots unten) und die gelaufene Strecke auf einer Karte anzeigen lassen. Hierbei wird die zurückgelegte Strecke zwar auch mit einem Höhenprofil versehen, aber die Höhenmessung per GPS ist nicht so ganz zuverlässig. Was mir positiv aufgefallen ist, zeigt sich, wenn man unter einer Brücke oder durch einen Tunnel läuft. Der Bewegungssensor wird zur Hilfe genommen und misst die zurückgelegte Entfernung, so dass die Zwischenwerte deutlich genauer sind, als bei einem normalen Verlust eines GPS Signals. Ohne den Schrittsensor werden manchmal die abenteuerlichsten Strecken erfasst und die Strecken verfälscht. Läuft man durch einen halbwegs geraden Tunnel, sehen Pace und Puls deutlich besser aus. Auch das hat seine Grenzen, wenn man z. B. durch einen gebogenen Tunnel läuft – aber immerhin. Die Angaben in MySports könnten etwas detaillierter sein, aber wie gesagt handelt es sich hierbei um eine Beta-Version.

 

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Trainingsübersicht

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Trainingsdetails 1

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Trainingsdetails 2

 

Wer seine Trainingsdaten in einer anderen Software auswerten möchte, kann dazu das Training in diversen gängigen Formaten auf dem PC speichern und dann importieren. Auf den getesteten Plattformen (Garmin Connect, Sportics, Endomondo) hat das problemlos funktioniert.

 

Unsere Meinung

Als Trainingspartner für Einsteiger ist die TomTom Runner aus unserer Sicht technisch bestens geeignet, da sie alle benötigten Informationen dokumentiert und grundlegende Trainingsmethoden bietet. Der fortgeschrittene Läufer kann dann an seine Grenzen stoßen, wenn es um spezielle Trainings geht (z. B. Pyramidenintervalle). Durch die einfache Bedienung und das gefällige Design hat die TomTom Runner das Zeug, sich am Markt zu plazieren. Allerdings ist der Preis für diese Funktionen nicht ganz unerheblich. Die TomTom Runner Uhr kostet 169,- EURO und die Uhr inkl. Herzfrequenzmesser am Brustgurt kostet 219,- EURO im TomTom Onlineshop. Sportuhren mit vergleichbarem Funktionsumfang habe ich nur für etwa den gleichen Preis (+/- 10EURO) gesehen (Lebensmitteldiscounter und Kaffeeröster ausgenommen). Ist man allerdings an kein anderes Trainingstagebuch gebunden und möchte MySports nutzen, müssen einige elementare Funktionen nachgereicht werden. Auch wenn TomTom ausdrücklich sagt, dass MySports noch lange nicht fertig ist, werden auch Einsteiger hier und da Werte oder Funktionen vermissen. Schreiben wir das mal groß auf die TODO-Liste von TomTom.

 

 

Viele Dank an TomTom und die Agentur 100zehn, die uns die TomTom Runner für den Testzeitraum zur Verfügung gestellt haben und uns zusätzliches Bildmaterial geschickt haben.

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